Mein Südostasien Trip

So Leute ich bin nach meinem Mini-Sabbatical wieder am Start und habe euch mal ein paar meiner Lieblingsfotos mitgebracht. Für mich leichter als immer folgende Frage zu beantworten: „So Marci, dann erzähl doch mal…“

Und ganz nebenbei kann ich dann endlich mal mit dem Thema aufräumen dass ich 3 Monate nur durchgefeiert habe. Wer meine Facebook-Timeline verfolgt hat weiß wovon ich spreche. Auch wenn man das so nicht erwarten konnte, ich hab auch ein bisschen Landschaft, Leute und Kultur gemacht ;-)

Zuerst hatte ich eigentlich eine komplette Weltreise geplant, am Ende bin ich dann aber in Südostasien klebengeblieben. Und zwar ging es zwischen Ende Dezember und Ende März von Thailand aus nach Kambodscha, dann nach Vietnam, anschließend nach Laos und wieder wieder back to Thailand. Vor den Bildern aber noch ein paar Sätze zu den einzelnen Stationen…

Vietnam

Anfangen will ich mit Vietnam, hier habe ich die längste Zeit verbracht. Insgesamt so ca. 1 Monat am Stück. Auch wenn ich mich nie so richtig zwischen Laos und Vietnam als Highlight entscheiden kann, die meisten Eindrücke habe ich auf jeden Fall in Vietnam gesammelt.

In Vietnam gibt es eigentlich nur 2 Routen, von unten nach oben oder von oben nach unten. Ich bin von Süden nach Norden gereist, sprich von Hoi Chi Minh City aka. Saigon nach Hanoi. Reisestattionen waren

  • Saigon (Daumen eher hoch)
  • Mui Ne (Daumen runter)
  • Dalat (Daumen hoch)
  • Nha Trang (Daumen eher runter)
  • Jungle Beach bei Nha Trang (Daumen extrem hoch)
  • Hoi An (Daumen hoch)
  • Farmstay Phong Nha Caves (Daumen auch extrem hoch)
  • Hanoi (Daumen eher hoch)
  • Halong Bai (Daumen runter)

Laos

Das bisher mit Abstand entspannteste und ursprünglichste Land in dem ich jemals war, abgesehen von der völlig kranken Partytown Vang Vieng ;-)  Hier bin ich im Norden gestartet und runter in den Süden gereist. Stopps waren:

  • Luang Prabang (Daumen sehr hoch)
  • Vientiane (Daumen OK)
  • Vang Vieng (kann und will ich wohl nie bewerten)
  • 4000 Islands im Mekong (Daumen vielleicht sogar am höchsten auf meiner gesamten Reise).

Kambodscha

Mit Kambodscha musste ich erstmal klarkommen, hier habe ich auf jeden Fall die unterschiedlichsten Sachen gesehen. Vom geilsten 12km Sandstrand der Welt bis hin zu extrem bettelnden kleinen Kindern. An dieser Stelle möchte ich mal ganz nebenbei auf das Projekt Skatetistan hinweisen. Hier wird den Kiddies in Pnom Penh gezeigt wie Skateboardfahren funktioniert. Für mich persönlich –mehr als 10 Jahre Skateboarder – eines der geilsten sozialen Projekte das ich jemals gesehen habe, Respekt Leute! So wieder zurück zum Thema, Stopps waren:

  • Sihanoukville (Daumen runter)
  • Koh Rong (Daumen aber sowas von hoch)
  • Pnom Penh (Daumen eher hoch)
  • Siem Riep mit den Ankor Wat Tempeln (Daumen hoch).

Thailand

Will ich nicht soviel zu sagen. War ja jeder Deutsche schonmal, falls nicht alle gerade da sind ;-) Hier war ich in

  • Bangkok (muss man schonmal gesehen haben)
  • Koh Chang (Daumen hoch)
  • Chiang Mai (Daumen hoch)
  • Pai (Daumen höher)
  • Koh Phangan (Daumen in die Mitte)
  • Koh Samui (Daumen aber sowas von runter).

 

So genug gebrabbelt, jetzt jibbet paar Bilder auf die Augen:

 

 

Fazit
Das Ganze durchzuziehen war auf jeden Fall die beste Entscheidung meines Lebens, hab sowas ja schließlich zum ersten Mal gemacht. Und ich kann es nur jedem raten mindestens eine etwas längere Reise auf seine persönliche Lebens-Todo-Liste zu setzen und auch wirklich abzuhaken. Man wird auf jeden Fall ein anderer Mensch dadurch, das kann ich bestätigen!
So das war jetzt mein persönlicher kleiner Reisebericht. Bald gibt’s auch wieder einen Grill-Artikel. Wer nicht nur auf leckere Spareribs steht, sondern auch auf perfekt gegrillte Porterhouse Steaks kann schonmal gespannt sein, hab da schon was in der Schublade liegen ;-)

Sabbatical: Einmal um die Welt und zurück

Nachdem mein Spareribs-Blogartikel mit über 230 Facebook-Likes diesen Sommer verhältnismäßig durch die Decke gegangen ist habe ich mich entschlossen mal wieder für euch zu bloggen. Diesmal geht es darum sich eine persönliche Auszeit vom Job – neudeutsch  auch Sabbatical genannt – zu nehmen. Und genau das werde ich in den nächsten 3 Monaten tun. Nicht etwa weil ich auf den zur Zeit sowas von ultrahippen Burnoutzug aufspringen will, sondern weil ich mir ganz einfach einen Traum erfüllen will den ich schon immer hatte: Für mich geht es in ein paar Tagen auf Weltreise  :-)

 

 

Auf private Dinge gehe ich hier nicht ein, diese als allererstes zu klären sollte klar sein. Es geht mir in erster Linie darum um wie man sich jobmäßig und organisatorisch darauf vorbereitet so sorglos wie möglich auf die Reise zu gehen. Wenn man nämlich einmal angefangen hat zu arbeiten ist es in der Regel gar nicht mal so einfach zu sagen dass man für einen längeren Zeitraum quer durch die Welt turnen will. Damit das alles aber so reibungslos wie möglich abläuft sollte man gut planen und das auch noch rechtzeitig, eine echte Herausforderung. Ich versuche euch also aus eigener Erfahrung zu helfen wie man seine Auszeit durchzieht. Am Ende gibt es auch wieder eine Checkliste zum Download. Also, los geht´s.

 

Schritt 0: Festlegen was man macht und dass man es auch macht

Die Überschrift ist natürlich erst einmal selbsterklärend, aber natürlich die Grundlage für alles weitere. Als erstes muss man sich natürlich überlegen wofür man sich überhaupt eine Auszeit nimmt. Dafür gibt es bspw. folgende Möglichkeiten:

  • Längere Reise
  • Weiterbildung (Kurzstudium, Sprachkurs…)
  • Familiäre Gründe (Verlängerung Elternzeit, Pflege…)
  • Hausbau
  • Burnout
  • RTL 2 gucken und Dosenbier trinken ;-)

Hat man das für sich selbst gecheckt muss man sich überlegen wie man sich sein Vorhaben finanziert. Auf Finanzierungsarten für Weltreisen gehe ich hier aber auch nicht ein, denn wenn man es unbedingt will, findet man auch hier einen Weg. Wenn man nicht jeden Tag im Luxushotel übernachten will wird eine Weltreise nicht am finanziellen scheitern, man muss nur wirklich wollen und gleichzeitig bereit sein etwas dafür tun.

Nachdem man also festgelegt hat was man machen will und sich überlegt hat wie man sich das alles leisten kann kommt der wohl wichtigste Gedankengang von allen. Man muss für sich selbst ganz klar den Entschluss fassen dass man das Ding auch durchzieht, mit allen Konsequenzen. Also: Mögliche wichtige Konsequenzen für Familie, Beziehung und Job aufschreiben, abwägen und eine klare Entscheidung treffen. Wenn ihr euch sicher seid geht’s an die Vorbereitung. BTW: Wer eine Familie hat und denkt das Thema hätte sich dadurch erledigt sollte mal hier vorbeischauen. Und durch Freunde die gerade unterwegs sind weis ich dass man eine Weltreise auch mit kleinen Kindern machen kann, nur so viel dazu.

 

Schritt 1: Zeitliche Rahmenbedingungen festlegen

Hier gilt es für sich selbst und auch im Hinblick auf die noch folgenden Schritte zu klären wie lange man sich von seinem Alltag verabschiedet und wann genau dies geschehen soll. Generell kann man natürlich sagen je früher ich mir darüber im Klaren bin, desto entspannter kann man die weiteren Schritte angehen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man ein Jahr vor seiner Auszeit die zeitlichen Rahmenbedingungen festgelegt haben sollte. Und drei Monate auf Achse zu sein ist für alle Beteiligten überschaubar und fair und somit auch relativ leicht umzusetzen.

 

Schritt 2: Welche vertraglichen bzw. arbeitsrechtlichen Modelle gibt es?

Ich war mir nicht ganz sicher ob man sich erst mit dem Chef unterhalten oder ob man sich erst einmal informieren soll welche vertraglichen bzw. arbeitsrechtlichen Modelle es gibt. Rein taktisch würde ich aber sagen man sollte sich vorher die Mühe machen damit man im entscheidenden Moment so viele Antworten wie möglich parat hat. So, wir sind ja hier in Deutschland und eigentlich ist damit auch alles gesetzlich geregelt. Ein Sabbatical jedoch nicht, war ja mal wieder klar. Wenn man nach seiner Auszeit wieder einsteigen will gibt es im Wesentlichen zwei etablierte Modelle. Zum einen kann man über ein spezielles Teilzeitmodell vereinbaren dass man eine bestimmte Zeit auf einen bestimmten Teil seines Gehalts verzichtet. So geht man bspw. 3 Jahre lang für 75% seines eigentlichen Gehalts arbeiten und bekommt das vierte dann einfach weiterbezahlt hat aber frei. Die andere Möglichkeit ist es Überstunden über einen längeren Zeitraum auf einem sog. Langzeitarbeitskonto anzusparen um dann ein paar Monate davon am Stück abzufeiern. Im Endeffekt geht es aber meistens darum eine individuelle Lösung mit seinem Chef zu finden. Der Vorteil dieser beiden Modelle besteht ganz klar darin das man sich nicht um seine Sozialabgaben kümmern muss, denn genau darum sollte man sich auf jeden Fall kümmern.

 

Schritt 3: Mit dem Chef sprechen

Wie teile ich meinem Chef jetzt also meine etwas verlängerten Urlaubspläne mit? Ein vorab aber nicht vergessen, die Entscheidung muss konsequent durchgezogen werden! Sonst steht man am Ende vor sich selbst als Hampelmann da wenn man in 20 oder 30 Jahren nochmal drüber nachdenkt was man den eigentlich so erlebt hat in seinem Leben. Also Termin ausmachen und klar auf den Punkt bringen was man vorhat, wann dies sein soll und vor allem wie lange es dauern soll. Zudem kann man dann auch direkt ein mögliches Modell vorschlagen und hat damit alle seine Hausaufgaben im Bezug auf den aktuellen Job  gemacht. Und wenn der Chef dann trotzdem nein sagt muss man eben kündigen bzw. sich kündigen lassen. Oder anders ausgedrückt: Konsequent sein! Ich habe an dieser Stelle übrigens großes Glück gehabt und darüber bin ich natürlich sehr dankbar!

 

Schritt 4: Worauf muss ich gesundheitlich achten?

Nachdem man jetzt weiß wie lange m,an unterwegs ist, wann dies sein soll und wie es jobtechnisch aussieht, sollte man sich an die konkrete Vorbereitung für einen selbst machen. Und das wichtigste Gut von allen ist ja die bekanntlich die Gesundheit. Konkret geht es hier in erster Linie natürlich um Impfungen. Bevor man sich aber jetzt Hals über Kopf impfen lässt muss man auf jeden Fall checken ob die eigene Krankenkasse das auch übernimmt. In meinem Fall hätte ich knapp 900€ selbst zahlen müssen, deswegen habe ich extra die Krankenkasse gewechselt. Den ganzen Prozess sollte man spätestens 6 Monate vorher in Gang setzen, da so ein Krankenkassenwechsel mittlerweile zwar recht easy abläuft aber alles in allem doch 1-2 Monate dauern kann. Die Impfungen selbst kann man theoretisch bei jedem Hausarzt machen, für den Raum Köln empfehle ich euch die BCRT Niederlassung im Kölner Globetrotter. Dort kann man sich entsprechend beraten lassen und bekommt noch eine Menge nützliche Checklisten, u.a. für die eigene Reiseapotheke.

Ein Thema das man auf keinen Fall vergessen sollte sind die Zähne. Ich kann mir nix schlimmeres vorstellen als irgendwo im Dschungel rumzuturnen und dann auf einmal höllische Zahnschmerzen zu bekommen. Also wenn ihr ohnehin immer zu den Routineuntersuchungen geht ist alles OK, ansonsten unbedingt 3 Monate vor der Reise zum Zahnarzt gehen.

Und um ganz auf Nummer sicher zu gehen sollte man noch eine Reiseversicherung abschließen. Im Ausland krank zu werden kann teuer werden…

 

Schritt 5: Papierkram regeln

Jetzt wird es leicht bürokratisch aber da muss man halt durch. Auf jeden Fall sollte man folgendes in Papierform als Original und Kopie einpacken:

  • Gültiges Visum
  • Reisepass
  • Impfpass
  • Versicherungskarte-/scheine der Reiseversicherung
  • Rezepte für die verschreibungspflichtigen Medikamente aus der Reiseapotheke
  • Liste mit den deutschen Botschaften der entsprechenden Länder

Hab bestimmt was vergessen aber wenn ihr diese Sachen dabei habt dürfte es keine größeren Probleme geben. Und noch ein kleiner Tipp: Den ganzen Papierkram einscannen und in die Dropbox ziehen. Dann hat man seine Papiere wenigstens online griffbereit wenn mal was verloren gehen sollte.

 

Schritt 6: Equipment besorgen

Nachdem das Bürokratische erledigt ist geht man erst einmal schön einkaufen oder lässt sich beschenken. Man sollte sich auf jeden Fall um eine umfassende Reiseapotheke kümmern, denn so richtig sicher sein kann man sich je nachdem wo man landet nämlich nie. Und wenn man mal ehrlich ist, die deutschen Aspirins sind immer noch die leckersten ;-) Brauchbare Infos dazu gibt es auf Reiseapotheke.de zu finden.

Wenn man nicht plant jeden Tag im Luxushotel zu nächtigen sollte man sich auf jeden Fall gutes Trekkingmaterial besorgen. Ganz wichtig ist dabei ein guter Rucksack, da man diesen einen Großteil der Reise mit sich rumschleppt. Da sollte man sich gut beraten lassen und auch nicht unbedingt den billigsten kaufen, man ärgert sich hinterher auf jeden Fall. Und ein guter Trekking Rucksack hält ja auch ein paar Jahre. Wichtiger Tipp: besorgt euch zum Rucksack einen Überzug inklusive Anhängeschloss dazu. Erstens schont diese Schutzhülle das Material, zweitens kann man durch das Schloss verhindern das einem Kiloweise Heroin oder ähnliches untergejubelt wird. Solche Geschichten hört man ja immer wieder. Ich packe also meinen Rucksack und nehme folgendes mit: Schlafsack, Isomatte, Trangia Kocher, Trekkinghandtuch, Trekkingkissen, Taschenmesser, Leatherman, ein gutes Buch, Laptop, eine Rolle Klopapier und was sonst noch so reinpasst. Ich habe übrigens den Tipp bekommen so wenig Kleidung wie möglich mitzunehmen. Da meine Reise in Asien startet gehe ich lieber dort direkt günstig vor Ort shoppen ;-)

Um überall auf der Welt bezahlen zu können muss man sich natürlich vorher um eine Kreditkarte kümmern falls man noch keine hat. Auch hier sollte man spätestens 3 Monate vor Reiseantritt aktiv werden.

 

Fazit & Sabbatical Checkliste

So das wären dann wohl meine Vorbereitungen, wenn euch nochwas einfällt könnt ihr das gerne in die Kommentare schreiben. Die Chefs unter euch werden das wahrscheinlich nicht so gerne gelesen haben, aber ich hoffe dass ich denjenigen unter euch die etwas ähnliches planen ein wenig geholfen habe. Und jetzt gibt es wie versprochen die Checkliste zum downloaden. Einfach den Button anklicken, als Dankeschön den Artikel per Facebook oder Twitter weiterverbreiten und schon kann es an die Planung eurer Weltreise gehen, viel Spass ;-)

 

 

Achso, wer verfolgen will was ich unterwegs so mache kann mich hier finden:

 

Marcel BeckerMarcel BeckerMarcel Becker Gplus

 

Die perfekten Spare Ribs

Jetzt habe ich endlich auch meinen eigenen kleinen Blog und womit könnte ich den Start besser feiern als mit einem Thema das mir besonders am Herzen liegt – nämlich dem Grillen. Um genau zu sein dem Grillen von knusprigen und gleichzeitig butterzarten Spare Ribs, hmmm. Es geht hier also mal nicht um dieses komische Internetzeugs über das ich sonst immer schreibe, sondern endlich mal um was seriöses.  Dieser Artikel hier ist nämlich ein praktischer Leitfaden -  in der Business Welt auch Tutorial genannt –  wie man seine Spareribs auf die männlichste Art und Weise zubereiten kann. Eins aber kurz vorweg: Man sollte schon ein wenig Zeit mitbringen. Hier schoneimal eine Liste mit den Zutaten die man zu Hause haben bzw. noch einkaufen sollte. Müsste eigentlich für ca 2 Portionen reichen. Wie gesagt 2 Portionen, nicht unbedingt 2 Personen, ihr wisst was ich meine…

Braucht ihr übrigens nicht aufzuschreiben, das Rezept gibt es am Ende des Artikels auch als PDF zum downloaden und ausdrucken. Quasi als kleines Willkommensgeschenk. So jetzt aber genug der theoretischen Vorbereitung, auf in den Praxisteil!

Step 0: Kohle anzünden

Hier hat wohl jeder eine eigene Technik, ich benutze immer eine Art Grill-Anzündkamin (Empfehlung hier), allerdings keins von den teuren Dingern. Nach 3mal Kohle anmachen sehen die ohnehin alle gleich aus. Man braucht eigentlich nur ein bisschen Zeitungspapier oder Eierkarton (Geheimtipp!!!) und schon kann es losgehen. Da ich aber ein kleines Spielkind bin wenn es um Feuer geht benutze ich zusätzlich immer noch ein wenig Spiritus, sonst fehlt mir einfach irgendwas…

Step 1: Zum Metzger seines Vertrauens gehen

So während die Kohlen so langsam angehen und vor sich hinglühen acht man sich auf den Weg zum Metzger. Ich will jetzt keine Propaganda machen, ich bin ganz klar ein ALDI-Fan. Aber ich kaufe kein Fleisch mehr bei Discountern, ich gehe lieber zum guten alten Metzgerladen um die Ecke. Und wenn man in Köln-Nippes zu Hause ist, ist es auch jedes mal ein Erlebnis ein bisschen mit der Wurst- und Fleischfachverkäuferin zu quatschen  Also: 1kg Spare Ribs bestellen. Den Rest der aufgelisteten Zutaten sollte man ohnehin immer zu Hause haben, und wenn nicht: ab zu Aldi!

Step 2: Spareribs vorbereiten

Ich wette das wussten die meisten noch gar nicht, aber man sollte unbedingt die sehnige Haut auf der Knochenseite der Ribs abmachen. Einfach mit einem scharfen Messer einritzen und kräftig ziehen. Vielleicht versteht man sich mit seiner Lieblingsfleischfachverkäuferin ja so gut, dass es direkt in der Metzgerei erledigt wird. Aber selber machen ist auch kein Problem. So sollte das Ganze dann aussehen:

Step 3: Spare Ribs würzen und auf den Grill legen

Mittlerweile sollte die Kohle an sein. Jetzt muss man den Grill für das indirekte Grillen vorbereiten. Das hört sich komplizierter an als es wirklich ist. Man schiebt die Kohle einfach in eine Hälfte des Grills, die andere bleibt leer. Im Endeffekt geht es nämlich darum das eine Art Ofen entsteht wenn man den Deckel später draufmacht. Aus dem Olivenöl, Salz, Pfeffer und Paprika mixt man jetzt die Würzmischung und bestreicht die Spare Ribs am besten mit einem Pinsel. Anschließend legt man die gewürzten Prachtstücke nämlich genau auf die Seite des Grills auf der KEINE Kohle liegt, so wie hier:

 

 

Step 4: Deckel drauf

Das müsste jawohl selbsterklärend sein, vorausgesetzt man hat auch einen Kugelgrill ;-) Hier das Szenario noch einmal visualisiert:

Die Temperatur sollte die meiste zeit irgendwo zwischen 120 und 150 Grad Celsius liegen. Da der Grill am Anfang natürlich viel heißer ist empfehle ich erstmal ganz normal ein Steak zu Grillen, so dass man erst einmal 3-4 Stunden satt ist. Sobald die Kohle dann nicht mehr die volle Power hat kann die Operation Perfekte Spareribs dann losgehen. Dies wäre also die ideale Temperatur:

Step 5: Deckel runter

Was raufkommt kommt auch wieder runter ;-) GANZ WICHTIG: Jede halbe Stunde sollte man den Deckel runternehmen und seine Spare Ribs wenden. Nach ca. 1,5 Stunden kann man schon erste Erfolge feiern, so langsam bekommt man echt Hunger. Am besten sieht man jetzt auch mal nach wie es mit der Kohle aussieht, in der Regel dürfte diese nämlich jetzt fast abgebrannt sein. Wenn ja sollte man ca. 10-15 Briketts nachlegen damit wir auch die 3-4 Stunden eine vernünftige Hitze garantieren können. So sehen die Ribs dann nach ca. 3 Stunden Grillzeit aus:

Step 6: Marinade zubereiten

Ja so langsam wird es Ernst. Da die Ribs ja insgesamt so ca. 3-4 Stunden auf dem Grill bleiben sollten muss man sich zwischendurch ja auch beschäftigen. Es soll sogar Leute geben die schonmal Homeoffice auf der eigenen Dachterasse machen und nebenbei Spareribs nach genau diesem Rezept zubereiten ;-) Man sollte sich aber auf jeden Fall Zwischen den Wendevorgängen der Fleischstücke 5 Minuten Zeit nehmen um das allerwichtigste des gesamten Projekts vorzubereiten, nämlich die Marinade.

Dazu nimmt man die gleiche Menge an folgenden Zutaten:

  • Ketchup
  • Senf
  • Sojasauce
  • Honig
  • + einen Teelöffel Tomatenmark

Das alles mixt man dann schön und macht sich auf den Rückweg zum Grill.

Step 7: Spare Ribs marinieren

Auch dieser Schritt sollte selbsterklärend sein. Nach ca. 3,5 Stunden den Deckel aufmachen, Spare Ribs mit der soeben zubereiteten Marinade auf der Knochenseite einpinseln und den Deckel für 15-20 Minuten wieder drauf legen. Danach die Spare Ribs umdrehen, so dass die Knochenseite unten liegt. Jetzt nur noch die Fleischseite mit der Marinade bepinseln und weitere 15-20 Minuten mit geschlossenem Deckel warten. Hier auch nochmal eine entsprechende Verbildlichung:


Step 8: Endlich fertig!

Nachdem wir nun eine gefühlte Ewigkeit auf unseren verdienten Lohn gewartet haben, können wir die leckeren Stücke nun endlich auf den Teller packen und – was noch viel wichtiger ist – essen. Da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen. Gerade noch auf dem Grill…

…und jetzt schon auf den Teller. Guten Hunger

Fazit

Das sollte man auf jeden Fall einmal gemacht haben! Ich finde das ist für einen Mann fast so wichtig wie die Geschichte mit dem Haus bauen oder Baum pflanzen. Und hier gibt´s wie versprochen noch das Rezept als PDF zum Download. Einfach auf das folgende Bild klicken, dann über Twitter oder Facebook diesen Artikel empfehlen und schon kann´s losgehen:

P.S.: Bin letztens zufällig auf die Aktion von Tobias kocht gestoßen bei der man sein Lieblings-Grillrezept online stellen soll. Da mache ich doch gerne mit. Vielleicht gewinne ich ja sogar etwas bei den Jungs vom BBQ-Shop24 Viele Grüße an dieser Stelle;-)

 

Und nochwas…

Da ich ja sowas von kreativ bin mache ich daraus direkt mal ein Gewinnspiel. Wer diesen Artikel hier bis Ende Juni bei Facebook liked oder teilt, twittert oder sogar darüber auf seinem Blog berichtet der kann den geilsten Preis der Welt gewinnen. Nein, keinen ipod Nano, sondern eine persönliche Einladung von mir zum Spareribs grillen!